Guten Morgen, allerseits. Auf dem Menü dieser Sommerausgabe steht ein
Anstoss zum Nachdenken über Fernkonsultationen, eine Praktik, die durch
die COVID-Krise in den Vordergrund getreten ist...... Etwas für Sie oder nicht? Wie
soll man sich entscheiden und welche Tools soll man wählen? Was sind die Konsequenzen in Bezug auf den Datenschutz?
In diesem professionellen Newsletter geben wir Ihnen Denkanstösse.
  • Zudem finden Sie die Ergebnisse unserer Umfrage über die Auswirkungen von COVID-19 auf die Tätigkeit der Schweizer Therapeuten,
  • Zugang zu einem kostenlosen Buch über Bachblüten, 
  • und einige für Sie sorgfältig ausgewählte Infos.
Viel Spaß beim Lesen ; )
 
Telekonsultation - Nutzen Sie den Sommer, um loszulegen!
Der Trend rund um Telekonsultation hat sich bereits vor der Pandemie abgezeichnet. Die Gesundheitskrise mit ihren vielfältigen Folgen könnte die Einführung dieser neuen Praktiken für viele von Ihnen relevant oder gar unverzichtbar machen.
Wie können Sie sich organisieren und weiterbilden? Wie können Sie Ihre Praxis damit bereichern und zwar immer im Dienste einer privilegierten Beziehung zu jedem Patienten? 
 
Und was ist mit medizinischen Daten?
 
Lassen Sie uns zunächst den Wortschatz definieren. Wir werden hier nur zwei Aspekte dessen erörtern, was die medizinische Fernbetreuung umfasst: Telekonsultation und Teleberatung (Dienstleistung ohne Diagnose oder Rezeptverschreibung). Zusammengefasst: Was sollten wir uns merken?
 
  • Viele Vorteile: Geschwindigkeit, Zugänglichkeit, Vielseitigkeit, Flexibilität auf beiden Seiten. Nicht zu vergessen, die Möglichkeit, unabhängig von Distanz mit Patienten in Kontakt zu bleiben, weil sie Ihnen vertrauen. Aber auch die Möglichkeit, Ihren Patientenstamm zu erweitern. Dank digitalen Netzen, die Sie weiterleiten, ist es einfach, mit Ihnen in Kontakt zu treten und Ihr Fachwissen zu entdecken. OneDoc, beispielsweise, ist ein 100% Schweizer Hosting-Provider und hat fast 2000 Fachleute (darunter 500 Nutzer von Telekonsultationsdiensten) zusammengeschlossen.
 
  • Es gibt immer noch einige Vorurteile: Schwierigkeiten mit dem Digitalen bei älteren Patienten, eine Tendenz, häufig auf Telekonsultationen zuzugreifen, Verlust an Qualität der Versorgung und der Beziehungen, Missbrauchsrisiko vertraulicher Daten… Diese Probleme werden oft zitiert. Aber die Situation ändert sich rasch und bei der Bevölkerung besteht Nachfrage.
 
  • Aktuelle Hindernisse: Rückerstattung.
 
  • Welche digitalen Tools: Digitale Innovationen und Plattformen vervielfältigen sich, verstärkt durch den Covid-19-Kontext und die weite Verbreitung von Smartphones. Videokonferenzen sind durch nichts zu ersetzen, da sie eine optimale und beruhigende Beratung Ihrer Patienten ermöglichen. Telefonische Konsultationen werden zwangsläufig an den Rand gedrängt. Was E-Mail betrifft, so bleibt sie ergänzend, aber heikel im Zusammenhang mit der ethischen Frage des "Datenschutzes". Mehr dazu in unserem Artikel unten.
 
  • Um anzufangen: Machen Sie einige Tests. Entscheiden Sie sich für eine unabhängige Plattform wie OneDoc, eine von Krankenkassen betriebene Plattform wie santé24 von SWICA oder gehen Sie es zuerst allein an (siehe unten). Zögern Sie nicht, sich bei Therapeutenvereinigungen/-verbänden wie NVS (Naturheilkunde und Komplementärtherapie) über aktuelle Innovationen zu informieren.
 
Einige Ratschläge und Ideen:
 
  • für Therapeuten im Kanton Genf können Sie Ihren Patienten eine "visio"-Rechnung ausstellen, die von ihren Steuern abzugsfähig ist.
 
  • Seien Sie beim Testen autonom. Alles, was Sie brauchen, ist ein Computer, eine gute Internetverbindung und eine Webcam, und Sie sind Profi, was Online-Termine betrifft! Zu den bewährten Tools (neben Skype oder Facebook-Messenger) gehören: Google Hangouts, Zoom, Whereby oder WhatsApp.
 
  • Warum melden Sie sich nicht beim boomenden französischen Netzwerk Resalib an, das ganz auf alternative Medizin spezialisiert ist und auch Schweizer Therapeuten angezogen hat? Die Telekonsultation schafft Distanz ab und legt den Schwerpunkt auf Ihre Erfahrung und Ihre Beziehungsfähigkeiten.
 
Um informiert zu bleiben
 
Die Website eHealth Suisse bietet nun einen aktuellen Überblick über die neuesten Schweizerischen und internationalen Studien zum Fortschritt von eHealth in der Schweiz.
 
Eine Revolution scheint in der Schweiz und anderswo in vollem Gange zu sein. Die Verbindung aufrechterhalten oder erweitern, was für ein grossartiges Programm. 
 
Die Anzeigen-Eck
 
  
Auf Wunsch unserer Leser erstellen wir im Therapeuten-Journal eine neue Rubrik! Für weitere Informationen zum Thema und darüber, wie Sie Ihre Kleinanzeigen veröffentlichen können, kontaktieren Sie uns bitte per E-Mail unter redaktion@therapeuten- journal.ch.
Datenschutz im Gesundheitsbereich: eine Bestandsaufnahme
 
Wie kommuniziert man mit Patienten und nutzt digitale Werkzeuge unter Einhaltung der Gesetze? Hierbei handelt es sich um eine breit angelegte Debatte, die Ethik, Regulierung und individuelle Organisation miteinander verbindet.
 
Inmitten der aktuellen Diskussion über die Ausweitung von Instrumenten und Praktiken der "Telemedizin" haben wir für Sie eine Liste von wesentlichen Punkten zusammengestellt, die Sie je nach Ihrer Situation beachten sollten.
 
 
Ein Überblick über den Kontext und die Herausforderungen
Experten im Gesundheitsbereich aus allen Ländern warnen zunehmend vor dem Entstehen einer "Grauzone" in der ärztlichen Schweigepflicht. Letztlich ist die Vertraulichkeit von Gesundheitsakten bedroht. Warum ist das so? Aus zwei verbundenen Gründen.
Auf der einen Seite beschaffen sich neu gegründete Telemedizinunternehmen angesichts der Gleichgültigkeit von Medienschaffenden und Politikern Geld von privaten Versicherungsgesellschaften und grossen Pharmakonzernen. Andererseits wird die Zukunft des digitalen Gesundheitswesens unter anderem auf dem gezielten Einsatz von Daten, einschliesslich individueller Gesundheitsakten und genetischer Proben, basieren.
 
Alles, was Sie über das EPD (Elektronisches Patientendossier) wissen müssen
Die EPD ist das Herzstück des Prozesses, den die Schweiz gewählt hat, um eHealth zu artikulieren und mehrkanalig zu gestalten. Dieses ehrgeizige Projekt wird von einer offiziellen Stelle koordiniert: eHealth Suisse. Hier finden Sie eine Fülle von Informationen und Updates.
Im Gegensatz zu anderen Ländern ist die Schweiz streng und wachsam gegenüber diesen wichtigen Dokumenten, die das Leben eines Menschen retten können. Sehen Sie sich diese 8 Videoclips an, um sich in wenigen Minuten komplett über das EPD zu informieren. Denn auch als Therapeut sind Sie ein Patient, genau wie Ihre Familie! Dieser Test, der sich an Gesundheitsfachpersonen richtet, könnte Ihnen auch Spass bereiten.
 
Was ist die Schweizer eHealth 2.0-Strategie?
Jeder Kanton arbeitet in Absprache mit dem Bund seit 2007 daran. Ende April wurde eine gemeinsame Referenz-Charta ausgearbeitet. Ziel ist es, sowohl die kantonalen Unterschiede in der Verwaltung des EPD (Auswahl und Finanzierung der digitalen Ressourcen sowie Anwendungsrahmen) zu berücksichtigen als auch die Koordination und Moderation im Konsens sicherzustellen. Lesen Sie den spezifischen Informationshinweis für jeden Kanton.
 
Wer hat Zugang zum EPD?
Nur Patienten haben vollen Zugang zu ihrem EPD. Es liegt allein an ihnen, für jedes Dokument festzulegen, welche Gesundheitsfachpersonen Zugang haben und welche Vertraulichkeitsstufen für jedes Dokument gelten. Ebenfalls müssen sie entscheiden, ob die letzteren das EPD ihrerseits auf andere Mitglieder der Versorgungskette (Therapeuten, Ärzte, Apotheker, Krankenschwestern usw.) übertragen können - oder nicht. Andere Personengruppen (z.B. Krankenkassen, Forscher, Behörden) haben keinen Zugang zum EPD!
 
Therapeuten: Ihre Verpflichtungen in Bezug auf das EPD
PSD (Awareness Training) ist ein obligatorischer Teil der EPD-Ausbildung für alle Gesundheitsfachpersonen. Wenden Sie sich zur Teilnahme direkt an eine Gesundheitseinrichtung oder Ihren Berufsverband.
Schlussendlich müssen Sie unabhängig davon, ob Sie bereits der ärztlichen Schweigepflicht unterliegen oder nicht, eine Vertraulichkeitserklärung unterschreiben.
 
Der Dschungel der Gesundheits-Apps
Das Konzept "mHealth" ist ein Aspekt der Digitalisierung des Gesundheitswesens. Wie können wir Transparenz gewährleisten und gleichzeitig vermeiden, dass die Nutzung von Gesundheitsdaten von z. B. tragbaren medizinischen Geräten und anderen "Wearables" (wie Fitnessarmbändern) und natürlich von der Vielzahl mobiler Android- und iOS-Anwendungen abgelenkt wird? Klicken Sie hier für weitere Informationen.
 
Zum Schluss
Jede Sicherheitsvorkehrung hat ihre Grenzen: Das gilt auch für das EPD.
Dem EPD sind 10 Top Sicherheitsmassnahmen zugeordnet. Sie addressieren nicht nur ihre Sicherheitswirkung, sondern auch ihre jeweiligen Grenzen.
 
Eine Nachricht von unserem Partner Odin Elixir
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Video des monats: wenn die Technologie uns foltert 
 
Angesichts der sich überall, vor allem in Grossbritannien, verbreitenden
ultraschnellen 5G-Mobilfunktechnologie sind diejenigen, die behaupten,
elektrosensibel zu sein, zunehmend besorgt. Dieser BBC-Bericht, der das tägliche Leben mehrerer Menschen verfolgt, befasst sich mit diesem sensiblen
Thema!
 
Weiter Zum Video
 
Das Barometer der Therapeuten
 
Es gab wenige Antworten auf unser neuestes Therapeutenbarometer. Im Gegensatz
zu den eidgenössischen Patent- oder Ausbildungszertifizierungsfragen
entfacht das Thema keine leidenschaftlichen Diskussionen... Vielleicht haben wir langsam auch keine Lust mehr, von dieser COVID-19-Krise zu hören und möchten lieber zu anderen
Dingen überzugehen ; ) Hier sind die Resultate der Umfrage:.
 
In der Schweiz sind 50% der Befragten der Meinung, dass die Krise für
den Berufsstand überhaupt nichts ändern wird. Für den Rest denken 25 %
das Gegenteil ("alles hat sich geändert"), und der gleiche Anteil
sagt, es sei "an diesem Punkt schwer zu sagen". Insgesamt geben
zwischen 85 und 90 % der Therapeuten in der Westschweiz an, dass sie
"ihren Arbeitsraum anpassen mussten, um weiterarbeiten zu können", während einige geschlossen bleiben.
 
Und war die Unterstützung durch den Staat oder die Kantone hilfreich? Für 70% der Befragten in der ganzen Schweiz konnten die Verluste während der Schliessungsperiode nicht kompensiert werden. 
 
Für die Zukunft hoffen oder sind sich 95% der befragten Fachleute sicher, dass diese Krise "die Gesundheit wieder in den Mittelpunkt der Diskussionen gerückt hat" und dass "sie das Interesse an Naturheilverfahren in den kommenden Jahren steigern wird".
Ein Entwicklung, der man folgen sollte.
 
 
Buch des Monats: Die (Wieder-)Entdeckung von Professor Arnold Ehret...
 
Entgiften mit einer vergessenen Methode
 
Dies ist ein Nachdruck der ursprünglichen uthentischen Version des schleimfreien Diätheilungssystems, das Professor Arnold Ehret 1922 erstmals entwickelt hat. Ehret stellt ein umfassendes und durchführbares Entgiftungsprogramm vor, um einen gesunden Körper
aufzubauen und aufrechtzuerhalten. Diese Methode, die als vollständiger Kurs betrachtet wird, wird in einfacher Sprache präsentiert und ist für alle zugänglich.
 
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