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QUARTIERSENTWICKLUNG – MITWIRKUNG – PIONIERNUTZUNGEN – VERANSTALTUNGEN –
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Wer sich mehr allgemeine Informationen über das Projekt Haus der Statistik und die Projektpartner wünscht, ist auf unserer Website gut informiert: hausderstatistik.org 
 
 
 
 
Liebe Freund:innen des Haus der Statistik,

auch wir mussten uns in den letzten Wochen und Monaten sortieren, konnten aber die Zeit gut nutzen, um unsere Arbeit am Haus der Statistik auf solidere Füße zu stellen: Die Beauftragung zur Erarbeitung von sogenannten Bedarfsprogrammen für die Bausteine der Initiative steht kurz bevor (dazu mehr im Abschnitt QUARTIERSENTWICKLUNG) – damit ist ein wichtiger Meilenstein im Projekt erreicht, der bedeutsam für die Zusammenarbeit zwischen Zivilgesellschaft, Politik und Verwaltung ist. Zudem konnten wir zum ersten KO-Markt nach der Corona-bedingten Pause viele Gäste in den Außenbereichen des Geländes begrüßen und gemeinsam die Eröffnung des Hauses der Materialisierung feiern (>> PIONIERNUTZUNG). Ansonsten freuen wir uns, mit Euch wieder auf allen Kanälen im Austausch zu sein – über diesen Newsletter, auf unserer Website, in Webinaren oder live vor Ort (>> VERANSTALTUNGEN).
 
 
 
 
 
QUARTIERSENTWICKLUNG
 
Wie eben erwähnt: Die Beauftragung zur Erarbeitung von Bedarfsprogrammen steht kurz bevor. Das ist auf zwei Ebenen bedeutsam: Inhaltlich und organisatorisch.

Auf inhaltlicher Ebene tragen wir in den nächsten Monaten zusammen, welche Art von Räumen mit welchen Anforderungen in der weiteren Planung für die Bausteine der Initiative (Kunst, Kultur, Soziales, Bildung, inklusives Wohnen) Berücksichtigung finden sollen. Dazu gehören Haus A, die kuratierten Erdgeschosse, die beiden Experimentierhäuser, das Aktivitätenband und der inklusive Wohnungsbau (einen Überblick über den Stand der städtebaulichen Planungen bietet unsere Webseite). Das Bedarfsprogramm wird dann in die Ausschreibung der BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH für einen Generalübernehmer einfließen, die auf der Grundlage der erarbeiteten Planungsunterlagen die Bestandsgebäude in den kommenden Jahren sanieren wird. Grundlage für das Bedarfsprogramm ist weiterhin das initiale Konzept der Initiative Haus der Statistik, das wir um Bedarfe aktueller und zukünftiger Nutzer:innen ergänzen wollen. Daher gilt es im nächsten Schritt einen Prozess zu entwickeln, in dem die Arbeit an den Bedarfsprogrammen mit weiteren Anregungen aus der interessierten Stadtgesellschaft verzahnt wird – im Fokus stehen dabei die Erfahrungswerte aus den laufenden Pioniernutzungen.
 
 
Arbeitsstand zur schematischen Übersicht der bisher festgestellten Nutzungsbedarfe © ZKB eG
 
 
Auf organisatorischer Ebene ist die Beauftragung zur Erarbeitung von Bedarfsprogrammen ein geradezu revolutionärer Schritt hin zur Honorierung der Arbeit von zivilgesellschaftlichen Stadtmacher:innen. Denn bislang konnten wir als zivilgesellschaftlicher Partner lediglich für die Formate der Mitwirkung und Kommunikationsleistungen beauftragt werden und haben einen großen Teil unserer sonstigen Arbeit – die eigentliche Quartiersentwicklung mit der Koop5 – ehrenamtlich geleistet bzw. kreativ querfinanziert. So konnten viele wichtige Aspekte der Entwicklung der Bausteine der Initiative bislang nicht angemessen vorangetrieben werden, da unser Anspruch immer war, diese Arbeit auf Dauer nicht ohne Honorierung zu leisten, sondern vielmehr im Kreise der Koop5 ein modellhaftes Vorgehen zu entwickeln, das auch auf andere Projekte übertragbar ist. Wir freuen uns daher sehr über die Entscheidung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, die Bedarfsträgerschaft für das Programm der Initiative zu übernehmen.
 
 
 
 
 
MITWIRKUNG
 
 
Aktuell befinden wir uns in einer konzentrierten, nach außen hin eher stillen Arbeitsphase, um Abstimmungen mit Fachämtern und Nachbarn hinsichtlich Abstandsflächen, Entsorgung und Stellplätze zu treffen. Parallel geht die Arbeit am Gestaltungshandbuch weiter. Hierzu wird es einen internen Workshop der Koop5 mit dem Planungsteam aus Teleinternetcafé und Treibhaus geben, in dem die aufgeworfenen Impulse aus dem Quartierslabor #2 von Mitte Mai vertiefend bearbeitet werden. Das Gestaltungskonzept für das Quartier Haus der Statistik soll die Übersetzung der Entwurfsidee in den Bebauungsplan unterstützen und noch dieses Jahr fertig gestellt werden. Es ist ein Leitfaden für den weiteren Planungsprozess bei der Bewertung von konkreten Bauvorhaben. Zudem dient es als Grundlage für die Auslobung von weiteren Wettbewerben, konkurrierenden Verfahren und als Leitfaden für Ausschreibungen bzw. die Vergabe von Grundstücken.
 
Viele der aktuell zu klärenden Fragen sind sehr detailliert und technisch, so dass in dieser Phase – neben den kontinuierlich laufenden Pioniernutzungen – wenig Mitwirkungsformate geplant sind. Ab Spätsommer werden wir uns aber erneut der breiten Stadtgesellschaft öffnen und laden zwischendrin bei regelmäßigen offenen Plantischen ein, uns bei der Erstellung des Bedarfsprogramms über die Schulter zu blicken und wichtige Hinweise zu geben. Mehr dazu bald auf unserer Webseite und im nächsten Newsletter.
 
 
 
 
 
PIONIERNUTZUNGEN
 
Nach der Corona-bedingten Pause konnten wir am 20. Juni das Gelände erstmals wieder für einen KO-Markt öffnen. Im Außenraum rund um den Autoscooter und die Wüste, zwischen Haus D und Haus der Materialisierung, entsponn sich trotz widriger Witterung ein vielfältiges Programm mit überwältigendem Andrang von Besucher:innen: Der Chor der Statistik sang, Café Bamako trommelte, das Theaterstück Der Koffer wurde aufgeführt (>> Pressespiegel). Es gab Brot und Kaffee, Workshops, Verkaufs- und Infostände. Vom Werkhof aus waren Abstecher ins Haus der Materialisierung möglich, das endlich Eröffnung feiern konnte – mit vielen involvierten Pionier:innen: Berlinrepair, Schlesische 27, Kunst-Stoffe, Material Mafia, Frickel-Atelier, Mitkunstzentrale, Drucklabor sowie einer Textil- und Holzwerkstatt.
 
 
Im Haus der Materialisierung © Luis Krummenacher / S27
 
 
A propos Eröffnung: Haus C ist nun ebenfalls bezugsfertig und wird der Sozialgenossenschaft Karuna, die bundesweit in der Obdachlosenhilfe aktiv sind, in Kürze als Basis für vielfältige Aktionen dienen. Und sogar Haus B sollte in den nächsten zwei Monaten zur vorübergehenden Nutzung hergerichtet sein. Es brummt also ganz ordentlich!
 
 
 
 
 
VERANSTALTUNGEN
 
Der nächste KO-Markt ist für den 18.07. geplant – wegen der Sommerferien dieses Mal in etwas reduzierter Form. Daneben erwartet Euch allerdings eine ganze Reihe anderer Veranstaltungen. Hier seien nur einige genannt:
 
Die Ausstellung twentyforty - Utopias for a Digital Society eröffnete gestern Abend in Haus A und lädt bis zum 15.07. täglich von 15 bis 20 Uhr ein, sich zu fragen, wie die Welt in 20 Jahren aussieht – mit einem Fokus auf Wissenschaft und Technologie.
Am 09.07. und 10.07. lädt Florian Göttke von 10 bis 20 Uhr zum Workshop Karl-Marx-Allee: Spuren Berliner Erinnerungspolitik. Die Teilnehmer:innen-Zahl ist begrenzt, deshalb bitte anmelden unter mail@mitkunstzentrale.de
Für Menschen, die dem Haus der Statistik fern, aber trotzdem nah sein und dabei noch was lernen wollen, gibt es am 08.07. ab 19 Uhr das Webinar Vom Beet auf den Teller zum Thema Einmachen und Einlegen mit Jonas Merold vom Gartenprojekt Sunseeker, das den Werkhof in eine grüne Oase verwandelt hat. Bitte bei info@sun-seeker.de anmelden.
 
Mehr Infos findet ihr wie immer aktuell und detailliert im Veranstaltungs-Kalender auf unserer Website.
 
 
Schematische Übersicht über die derzeit genutzten Bauteile © ZKB eG
 
 
 
 
 
WAS SONST SO ANSTEHT
 
Am kommenden Mittwoch, den 08.07. ab 18 Uhr sind wir zu Gast bei United We Talk – dem Online-Debattenformat von United We Stream. Gemeinsam mit dem Initiativenforum Berlin, dem Runden Tisch Liegenschaften und der AKS Gemeinwohl sprechen wir über Ko-Produktion, Commons und ganz konkrete Umsetzungen in der Stadt. Die Woche drauf folgen wir der Einladung vom Strelka Institut in Moskau – digital und auf Englisch werden wir am 13.07. von 18 bis 19 Uhr über “City-Changing Initiatives” und unsere Erfahrungen am Allesandersplatz sprechen.
 
Zu guter letzt erreichte uns diese frohe Botschaft: Das Haus der Statistik ist auf der Shortlist des Polis Award in der Kategorie “Soziale Quartiersentwicklung”! Preisverleihung ist am 13. August – wir sind gespannt!
 
 
 
 
 
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