Liebe Freunde und Unterstützer*innen,
 
wir freuen uns sehr, dass Sie Interesse an unserer Arbeit und an unserem Newsletter haben. Und wir bedanken uns bei allen, die unsere ehrenamtliche und sehr engagierte Arbeit - neben Familie und Beruf - wertschätzen und anerkennen. 
 
In den vergangenen Wochen haben wir uns mit offenen Briefen erneut an die Politik gewandt, und es wurde wieder in den Medien über Missstände im Umgang mit unseren "Nutz"tieren berichtet. Dies und weitere interessante Informationen enthält unser aktueller Newsletter.
 
Wir freuen uns, wenn Sie sich die Zeit zum Lesen nehmen. Vielen Dank!
 
Wir Menschen sind die Teufel der Erde
und die Tiere die geplagten Seelen.
 
... das erkannte schon Arthur Schopenhauer (1788 - 1860!) ...
 
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Weitere Dokumentation über Tiertransporte von Manfred Karremann auf ARTE
 
 
Im September zeigte ARTE erneut eine Dokumentation über Langstrecken-Tiertransporte in die sogenannten Drittländer.
 
Millionen Tiere werden jedes Jahr lebend quer durch Europa in den Nahen Osten und nach Nordafrika transportiert. Im Juni 2020 hat das Europaparlament einer Untersuchungskommission für Tiertransporte zugestimmt. Denn auch nach Jahrzehnten von Protesten gegen unhaltbare Zustände verdursten noch immer Schlachttiere auf wochenlangen Transporten, werden Rinder und Schafe an den Zielorten misshandelt. Aber müssen wirklich so viele Tiere lebend um die Welt transportiert werden?
 

"Gewalt gegen Schweine"
Thema bei REPORT MAINZ
 
Am 06.10.2020 berichtete Edgar Verheyen in REPORT MAINZ über seine Dokumentation bezüglich Misshandlungen in der Schweinemast und über seine Erfahrungen mit den Veterinärämtern.
 
Wir danken Herrn Verheyen und REPORT MAINZ sehr für diese Berichterstattung und Veröffentlichung.
 
 
 
REPORT MAINZ
 

Corona: In Westniedersachsen überschreiten gleich fünf Kreise die Corona-Warnstufe.
Warum Corona in Niedersachsen grassiert
 
"Wieder einmal Fleischbetriebe: Relativ eindeutig ist der Infektionsherd im Landkreis Emsland. Anfang Oktober wurden bei Tests durch einen Betriebsarzt 36 Beschäftigte des Schlachthofs Weidemark im emsländischen Sögel positiv getestet.
 
Auch die hohen Zahlen im Landkreis Cloppenburg haben ihren Ursprung in einem Fleischbetrieb. Im Vion-Werk in Emstek waren bei Tests unter Mitarbeiter*innen insgesamt 63 Fälle bekanntgeworden."
 

Massive Verstöße gegen das Tierschutzgesetz in Baden-Würtemberg: Wir wenden uns mit einem offenen Brief an Winfried Kretschmann
 
In unserem letzten Newsletter berichteten wir über den Schlachthofskandal in Gärtringen: "Schläge und Tritte, Elektroschocker, unprofessionelle Betäubung - das sind nur einige der Vorwürfe gegen den Schlachthof in Gärtringen."
 
In der Zwischenzeit wurde in den lokalen Medien sehr viel darüber berichtet, auch die Reaktionen bzw. das Entsetzen der Menschen sind ernorm. Leider stellen sich die Verantwortlichen auch in diesem Skandal wieder einmal nicht ihrer Verantwortung und und handeln nicht entsprechend.
 
Gemeinsam mit 17 weiteren Tierschutzorganisationen wenden wir uns mit einem offenen Brief an den Ministerpräsidenten von Baden-Würtemberg, Winfried Kretschmann. Wir sprechen darin aber nicht nur diese Verstöße gegen geltendes Recht an, sondern wir fordern auch seinen entsprechenden Einsatz beim Thema Tierversuche am Tübinger "Max-Plank-Institut" sowie bei den grausamen Langstrecken-Kälbertransporten.
 
 
zum Brief
 

Unser Appell an die
Zukunftskommission Landwirtschaft
 
Gemeinsam mit 11 Organisationen wenden wir uns mit einem offenen Brief an die Zukunftskommission Landwirtschaft und fordern, die tierquälerischen Zustände in der „Nutz“tierhaltung zu beenden.
 
Wir appellieren für eine Landwirtschaft, die die Einhaltung des Tierschutzgesetzes als Selbstverständlichkeit ansieht und die dem im Grundgesetz verankerten Staatsziel Tierschutz Rechnung trägt. Wir fordern außerdem eine deutliche Reduzierung der Tierhaltung und der Exportorientierung, hin zu einer regionalen Kreislaufwirtschaft, sowie die Förderung auch alternativer (pflanzlicher) Lebensmittel.
 
 
zum Brief
 

Nach 2 Jahren Verhandlungen wurde im Oktober die "EU-Agrar-Reform" beschlossen
 
"Nach zwei Jahren Verhandlung steht fest: Eine grundlegende Neuausrichtung der EU-Agrarpolitik wird es vorerst nicht geben – auch wenn Ministerin Klöckner den Kompromiss als „Systemwechsel“ verkauft. Doch damit war von Anfang an nicht zu rechnen.  
 
Das Urteil der Umwelt- und Klimaschützer ist vernichtend. Der WWF spricht von einer „Katastrophe für den Natur- und Klimaschutz“, der BUND von „vorgestriger Politik“, Greenpeace von „Greenwashing übelster Sorte“. Zwei Jahre lang haben die Agrarminister und das Europaparlament über die Reform der EU-Agrarpolitik verhandelt."
 

Fleisch essen? Milch trinken?
Warum wir mehr Wege brauchen
als „Ja!“ oder „Nein!“.
 
"Veganer werden oder massenweise Billigfleisch essen – an diesen beiden Polen spielt sich gefühlt die Diskussion um Fleischkonsum in den Medien ab. Leider werden dabei immer wieder die Extrem-Positionen in den Fokus gerückt. Ein gemäßigter Mittelweg – in der Praxis und auch im Diskurs – könnte dabei schon viele Probleme lösen."
 
Zu diesem kontroversen Thema möchten wir Ihnen ein interessantes Gespräch zwischen Inga Ellen Kastens von "Weidefunk" und David Seitz vom "Fleischglück-Podcast" vorschlagen:
 
 
Wir hoffen, es war etwas Ansprechendes und Neues für Sie dabei. Weitere umfangreiche Informationen über die Themen Tiertransporte, Massentierhaltung und Systemwechsel bietet unsere Homepage.
 
 
Wir freuen uns schon, Ihnen den nächsten Newsletter präsentieren zu dürfen, er erscheint in ca. 4 Wochen.
 
Bleiben Sie gesund und nicht vergessen:
 
Man sollte nie dem Glauben verfallen, eine kleine Gruppe ideenreicher,
engagierter Menschen könnte die Welt nicht verändern.
Tatsächlich wurde sie nie durch etwas anderes geändert.
(Margaret Mead)
 
 
mensch fair tier e.V.
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