Liebe Freunde und Unterstützer*innen,
 
wir freuen uns sehr, dass Sie Interesse an unserer Arbeit und an unserem Newsletter haben. Und wir bedanken uns bei allen, die unsere ehrenamtliche und sehr engagierte Arbeit - neben Familie und Beruf - wertschätzen und anerkennen.
 
Sommer, Sonne, Ferien und Familienzeit hieß es für viele Menschen in den letzten Wochen. Nicht für unsere sogenannten "Nutz"tiere. Sie leiden 365 Tage im Jahr - bewusst unsichtbar für die "Verbraucher" - in ihren erbärmlichen Ställen, auf qualvoll (überhitzten) Tiertransporten. Auch im Tierschutz gibt es keinen Urlaub, keine Ruhepause. Über unsere Aktivitäten der letzten 4 Wochen berichten wir - unter anderem - in diesem Newsletter.
 
Tierschutz ist kein Anlass zur Freude, sondern eine
Aufforderung, sich zu schämen, dass wir ihn überhaupt brauchen.
Erich Gräßer
 


Unsere Videobotschaft an den EU-Agrarausschuss und den "Untersuchungs-ausschuss Tiertransporte"
 
Vielfache Berichte und Dokumentationen belegen eindeutig, dass Tiertransporte aus der EU heraus in Drittstaaten nicht im Sinne der EU-Gesetzgebung stattfinden.
 
Gemäß der VO (EG) Nr. 1/2005 sind Verletzungen und Leiden der Tiere - bis zu ihrem Bestimmungsort! - zu vermeiden und deren Sicherheit zu gewährleisten. Dies ist regelmäßig nicht der Fall!
 
Eine funktionierende Überwachung dieser Transporte zum Schutz der Tiere, ist schlichtweg unmöglich! Ahndungen strafrechtlicher Verstöße finden seitens der Justiz ebenfalls nicht statt.
 
Ein klares Verbot von Lebendtiertransporten in Drittländer ist längst überfällig!
 
Die englische Version unserer Videobotschaft wurde Ende August - nach der Sommerpause im EU Parlament - an die Abgeordneten im EU-Agrarausschuss sowie den Untersuchungsausschuss Tiertransporte übersandt.
 

Pilotprojekt Bayern: Beendigung der Kälbertransporte - Regionale Aufzucht, Mast, Schlachtung, Vermarktung in Bayern
 
 
Kälbertransporte sind ein grausames Thema. Insbesondere die Transporte von „Saugkälbern" (Kälber zwischen zwei und acht Wochen, die noch auf Muttermilch angewiesen sind), sind mit entsetzlichem Leiden für die sehr jungen Kälber verbunden.

In Bayern sind wir im Gespräch mit dem Landwirtschaftsministerium und dem Umweltministerium (für Tiertransporte zuständig), um Lösungsvorschläge zu erarbeiten, die eine Beendigung dieser Kälbertransporte zum Ziel haben.

Obwohl auch die Kälbertransporte Hunger, Durst, Angst, Stress und Leiden für die Tiere bedeuten, sind sie lt. Gesetz nicht zu verbieten. Wir arbeiten daher an einem „Pilotprojekt" in Bayern, das eine regionale Aufzucht, Mast, Schlachtung und Vermarktung der Kälber in Bayern vorsieht. Nur wenn es eine für die Bauern wirtschaftlich tragfähige Alternative gibt, kommen wir hier weiter.

Süddeutsche Zeitung und Passauer Neue Presse haben aktuell bereits darüber berichtet.
 

Deutschlandweite Kleinanzeigen-Kampagne

 
 
Diese Kleinanzeigen erschienen im Juli und August in folgenden Tageszeitungen und Wochenblättern:

Badische Zeitung
Gäubote
Lippe aktuell
Märkische Onlinezeitung
Mainzer Allgemeine
Rheinpfalz
Schaumburger Wochenblatt
Schwäbisches Tagblatt Tübingen
Wunstorfer Stadtanzeiger
 
 


Videokonferenz mit Norbert Lins, MdEP und Vorsitzender des Ausschusses für Landwirtschaft des Europäischen Parlaments
 
Am 22. Juli diskutierten wir erneut mit Norbert Lins, dem Vorsitzenden des Agrar-Ausschusses im EU-Parlament.
 
Diesmal sprachen wir mit Herrn Lins ausführlich über das Thema Tiertransporte. Als fachliche Expert*innen nahmen die Tierschutzbeauftragte des Landes Hessen Dr. Madeleine Martin, der stellvertretende Leiter des Instituts für Tierschutz und Tierhaltung in Celle (Friedrich-Loeffler-Institut) und ausgewiesene Tierschutz-Experte Dr. Michael Marahrens sowie der Veterinäramtsleiter des Veterinäramts Reutlingen Dr. Thomas Buckenmaier an dem Gespräch teil.
 

Videokonferenz mit Harald Ebner, MdB
 
Am 23. Juli hatten wir eine Videokonferenz mit MdB Harald Ebner, Mitglied im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft.
 
Unsere Themen mit Herrn Ebner waren die Situation nach der Kastenstand-entscheidung, die aktuelle Lage bezüglich der Tiertransporte in Drittstaaten und innerhalb der EU sowie eine bio-vegane Landwirtschaft als Alternative zu einer Landwirtschaft ohne "Nutztier"haltung.
 

"Lass die Kuh in Ruh"
Artikel auf Lifeverde.de
von Fenja Zingsheim
 
 
Nicht nur in der Fleischindustrie sind viele Bedingungen zu hinterfragen. Auch die Milchindustrie greift in viele, natürliche Prozesse ein. Der Artikel stellt Ideen und Ansätze für gute Alternativen des Milchkonsums vor:
 
 
zum Artikel
 
FLI: Schweinehaltung Reservoir
für neue Grippeviren
 
Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) sieht in der Schweinehaltung ein wichtiges Reservoir für neue Grippeviren.
 
Eine zunehmende Anzahl diverser Influenzaviren kommen auch in hiesigen Schweinehaltungen vor. Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) hebt hervor, dass sie wichtige Reservoire bilden. Die Grippeviren können demnach auch teilweise auf den Menschen übergehen und möglicherweise Pandemien auslösen.
 
 
Artikel
 
 
Wir hoffen, es war etwas Ansprechendes und Neues für Sie dabei. Weitere umfangreiche Informationen über die Themen Tiertransporte, Massentierhaltung und Systemwechsel bietet unsere Homepage.
 
 
Wir freuen uns schon, Ihnen den nächsten Newsletter präsentieren zu dürfen, er erscheint in ca. 4 Wochen.
 
Bleiben Sie gesund und nicht vergessen:
 
Man sollte nie dem Glauben verfallen, eine kleine Gruppe ideenreicher,
engagierter Menschen könnte die Welt nicht verändern.
Tatsächlich wurde sie nie durch etwas anderes geändert.
(Margaret Mead)
 
 
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