 | | | Liebe Leser:innen, der Newsletter entstand vor der gestrigen Veröffentlichung des Koalitionsvertrages. Unsere Kommentierung des Koalitionsvertrages, natürlich auch aus BNE-Sicht, findet ihr hier. Liebe Leser:innen, die Arbeitsgruppe zu Bildung, Forschung und Innovation der Koalitionsverhandlungen hat ihren Teil abgeliefert. Wir blicken gespannt auf das kommende Ergebnis. Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ist Zukunftsbildung. Unsere erste Einschätzung zu den Ergebnissen der Arbeitsgruppe: BNE ist im Entwurf drin, sollte aber zentraler verankert werden. Gut sind auch die Verankerung von Mental Health und von Schüler:innenfirmen im Entwurf. Uns ist dabei wichtig, dass die geplanten großen Investitionen im Bildungsbereich sowohl Bildungsgerechtigkeit als auch Demokratiebildung und Zukunftsfähigkeit fördern. Das Startchancenprogramm und der Digitalpakt Schule müssen Nachhaltigkeit fördern und brauchen starke BNE-Bestandteile. Breit verankerte BNE fördert nicht nur Wissen, sondern auch Handlungs- und Gestaltungskompetenzen, die notwendig sind, um die großen Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft zu meistern – dies braucht Eingang in die schulische und außerschulische Bildung. Ziel von Bildung ist es unter anderem Schüler:innen besser auf eine sich stark verändernde Welt vorzubereiten. Wissenschaftliche Studien1 weisen klar nach, dass z.B. der in BNE enthaltenen gesamtinstitutionelle Ansatz messbar und hochwirksam ist. Wir unterstützen die geplante „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ und den Ausbau der Demokratiebildung. Die Zusammenarbeit von Schule mit außerschulischen Partnern sollte gestärkt werden, dafür braucht es eine starke Zivilgesellschaft und Partizipationsoptionen. Der Erhalt der ökologischen Lebensgrundlagen und die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts sollten das Grundgewebe von Bildung sein. Wir freuen uns, uns mit euch zusammen weiter für eine starke BNE einzusetzen. In diesem kurzen Oster-Newsletter laden wir euch ein zu unserem Fachseminar Zivilgesellschaft unter Druck, stellen euch unsere neue Broschüre für Multiplikator:innen in der #climatechallenge sowie Engagementmöglichkeiten in unserem Projekt #MitmischenNRW vor und präsentieren euch Neues vom Handprint-Hub. Wir wünschen euch schöne Ostertage! Transformative Grüße Stefan Rostock ...sowie das gesamte Team Bildung für nachhaltige Entwicklung bei Germanwatch: Simon Zerzawy, Aylin Lehnert, Carina Spieß, Daniela Baum, Katja Thiele, Klara Weihrauch, Melanie Gehenzig und Moritz Richter | | |
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Einladung zum Fachseminar Zivilgesellschaft unter Druck vom 25.-27.04. in Haus Wasserburg | | Demokratie, Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit stehen weltweit unter Druck – und mit ihnen die Organisationen, Initiativen und Bewegungen, die sich für eine gerechtere Gesellschaft und den Erhalt der Lebensgrundlagen einsetzen. Repressionen, Einschränkungen der Versammlungsfreiheit, Drohungen mit dem Entzug der Gemeinnützigkeit, zunehmende Bürokratisierung und Diskreditierung durch Politik und Medien machen es zivilgesellschaftlichen Akteur:innen immer schwerer, ihre wichtige und demokratisch legitimierte Arbeit wirkungsvoll fortzusetzen. In diesem Seminar vom 25.-27. April 2025 in Haus Wasserburg in Vallendar erarbeiten wir aktuelle Herausforderungen für die Zivilgesellschaft bei uns und für Akteure aus dem Globalen Süden und entwickeln gemeinsam Strategien, um handlungsfähig zu bleiben. Es erwartet euch: - Keynote: „Gemeinnützigkeit unter Druck: Herausforderungen für zivilgesellschaftliches Engagement“, Stefan Diefenbach-Trommer, Allianz „Rechtssicherheit für politische Willensbildung“ e.V.
- „Politische Jugendbildung in Krisenzeiten: Herausforderungen und Chancen“, Dirk Hennig, Vorstandsvorsitzender des FÖJ-Bundesverbandes FÖF e.V
- „Zivilgesellschaft im Spannungsfeld: Strategien gegen Rechtsextremismus und für demokratische Kultur“ Lea Lochau, Amadeu-Antonio-Stiftung
- „Zivilgesellschaft und Shrinking Spaces“, Christoph Bals, Geschäftsführender Vorstand Politik, Germanwatch e.V.
- Fallbeispiele aus verschiedenen Bereichen und Staaten, Pervez Ali, Fridays for Future Pakistan
- Shrinking Spaces und die Partnerschaftsarbeit mit Partnern im Globalen Süden, Vera Dwors, Eine Welt Netz NRW
· Eine Teilnahmegebühr fällt nicht an, Fahrtkosten können auf Nachfrage (teil-) erstattet werden. Weitere Informationen findet ihr auch auf unserer Webseite. Meldet euch jetzt an! Mit Angabe von Ankunfts- und Abfahrtszeit und ggf. Essensunverträglichkeiten per Mail an Melanie Gehenzig gehenzig@germanwatch.org. | | |
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Handreichung für Multiplikator:innen der #climatechallenge | | |
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| Das Bildungsformat der #climatechallenge ermöglicht es teilnehmenden Gruppen, ihr Engagement für gerechten Klimaschutz wirksam zu gestalten. Dabei werden sie von geschulten Multiplikator:innen begleitet. Um für diese die Umsetzung der #climatechallenge so einfach wie möglich zu gestalten, haben wir alle wichtigen Informationen rund um das Format in einer neuen Handreichung zusammengefasst. Die Broschüre erläutert den Ablauf des Bildungsformats, gibt einen Überblick über alle wichtigen Materialien und unterstützt mit Ideen für die Umsetzung speziell an Schulen, Hochschulen, außerschulischen Lernorten und Kommunen. Weitere Informationen und die Möglichkeit zum Herunterladen der Broschüre findet ihr auf unserer Webseite. |
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Werdet Teil von #MitmischenNRW! | | |
| | Unser Jugendbeteiligungsprojekt #MitmischenNRW bietet jungen Engagierten die Chance, sich in einem Mentoring-Programm mit Abgeordneten des Landtags NRW über ihre Anliegen rund um das Thema nachhaltige Entwicklung und die NRW-Nachhaltigkeitsstrategie auszutauschen. In regelmäßigen Gesprächen diskutieren sie gemeinsam intensiv zentrale Zukunftsfragen und teilen ihre Ideen zur Gestaltung eines nachhaltigen NRWs mit den Landtagsmitgliedern. Das klingt spannend für euch? Ihr kennt jemanden, den diese Möglichkeit interessieren könnte? Dann findet ihr hier weitere Informationen zum Programm und wie ihr euch bei uns engagieren könnt. Wir freuen uns auf euch! | | |
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| | Auf dem Handprint-Hub haben wir unsere Reihe zum Thema Rohstoffwende abgeschlossen. Dafür hat der Bereich Unternehmensverantwortung von Germanwatch gemeinsam mit der Wissenschaftlerin Laura Marcela Zuniga Ordonez feministischen Umweltaktivismus in Kolumbien und NRW beleuchtet und herausgearbeitet, dass feministische Solidarität eine Brücke zwischen globalem Norden und Süden im Kampf gegen den Kohlebergbau sein kann. |
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| | Illustration: Benjamin Bertram | | |
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Germanwatch e.V. Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung handprint@germanwatch.org www.germanwatch.org | info@germanwatch.org Büro Bonn: Dr.Werner-Schuster-Haus | Kaiserstr. 201 D-53113 Bonn | Tel. +49 (0)228 / 60 492-0
Büro Berlin: Stresemannstr. 72 | D-10963 Berlin | Tel. +49 (0)30 / 28 88 356-0
Vereinsregistereintrag: 20 VR 6173, Bonn | St.Nr.: 205/5783/2229 |
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