Nach dem Podestplatz von Assen reist Tourenwagen-Pilot Kris Richard voller Zuversicht nach Italien: Im Autodromo Nazionale Monza stehen am Samstag und Sonntag die Läufe 11 und 12 zur diesjährigen TCR Europe-Saison auf dem Programm.
 
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Liebe/r 
 
Kris Richard will in Ferraris «Tempo-Tempel»
hoch hinaus – und hat noch eine Rechnung offen…
 
 
Nach dem Podestplatz von Assen reist Tourenwagen-Pilot Kris Richard voller Zuversicht nach Italien: Im Autodromo Nazionale Monza stehen am Samstag und Sonntag die Läufe 11 und 12 zur diesjährigen TCR Europe-Saison auf dem Programm. Im königlichen Park will der 23-jährige Thuner hoch hinaus. Am liebsten dorthin, wo die Formel-1-Stars Lewis Hamilton und Michael Schumacher zusammen zehn Mal gestanden sind: Zuoberst auf dem Podium. Denn in Sachen Sieg hat der 23-jährige Thuner im diesjährigen TCR Europe-Championat ja noch eine Rechnung offen…
 
 
Text und Bilder: Textcube.ch, Marco Oswald
 
 
Märchen, Mythen, Monza: 68 Mal gastierte die Formel 1 im Autodromo Nazionale. Seit Einführung der Königsklasse im Jahr 1950 war Monza als Gran Premio d’Italia also immer dabei. Ferraris Tempo-Tempel ist nicht irgendeine Rennstrecke – es ist eine der letzten Highspeed-Dinosaurier im Motorsport überhaupt. Eine Traditionsstrecke. Und Mythos zugleich: Nirgendwo auf der Welt gab es mehr Triumphe und Dramen als auf der 5,793 Kilometer langen Vollgaspiste 15 Kilometer ausserhalb von Mailand. Monza ist Kult: Hier geben begeisterte Tifosi für einen Ferrari-Heimtriumph ihr Hemd her…
 
 
 
Kris Richard nachdenklich gestimmt; sind die Hyundai's genung stark um die Topspeed Monster aus dem VW-Konzern, auf dem High-Speed Kurs in Monza, zu schlagen?
 
 
Der «echte» Sieg fehlt noch
Kris Richard freut sich auf den Kracher: «Monza ist speziell, hat Tradition. Hier wurden viele Geschichten geschrieben. Ich freue mich auf das zweitletzte Rennwochenende der TCR Europe-Saison 2018 – und möchte hier für mich auch ein Stück Geschichte schreiben.» Der Hyundai-Pilot von Target Competition hat klare Ziele: «Ich will noch einen Sieg. Wo, wenn nicht hier», sagt’s und spielt nochmals auf den Skandal von Belgien an, als ihm nach Rennschluss der Sieg am grünen Tisch geklaut wurde. «Ja, Spa war dann halt mit der 1-Sekunden-Strafe statistisch gesehen nur ein 2. Platz. Im Motorsport zählen bekanntlich moralische Sieger nichts. Der echte Saisonsieg fehlt mir also noch.» Alles klar: Dann halt hier – in Monza, wo Clay Regazzoni 1970 auf Ferrari seinen ersten F1-Sieg feierte. Kris Richard lacht: «Da war ich noch ein Vierteljahrhundert von der Welt weg, als Clay hier siegte.» Wie auch immer: Kris Richard kennt Monza perfekt – wie aus der Westentasche. Hier hat er zig-Runden auf dem jungen Buckel, raste in x-verschiedenen Boliden um den schnellen Kurs. Kennt also die «Curva Grande», die «Variante della Roggia», «Lesmo 1 und 2», die «Variante Ascari» und die nie enden wollende Schlusskurve «Parabolica». Der Thuner meint: «Klar ist es von Vorteil, wenn Du hier oft gefahren bist. Aber wir haben trotzdem Respekt – es geht hier einmal mehr um Speed. So wie Spa. Und da sind unsere Konkurrenten ebenfalls gut aufgestellt.» Kris Richard meint da natürlich die PS-befeuerten Gegner von Audi, Honda, Peugeot oder Mitkonkurrent Hyundai. Oder mit Namen: Jean-Karl Vernay, Josh Files, Attila Tassy, Julien Briché und Dániel Nagy. All jene Tourenwagen-Haudegen, welche ihm diese Saison schon oft das Leben schwer gemacht haben.
 
 
 
 
 
Nur: Kris Richard hat sie alle schon oft in Schach gehalten. Ist physisch und psychisch extrem stark – vielleicht der beste im Feld. In den letzten sieben TCR-Europe-Rennen fuhrt der Thuner immer in die Punkte. Kam seit Saisonbeginn in Le Castellet bei jedem Rennlauf ins Ziel ­– und lieferte im Gegensatz zur Konkurrenz noch nie Schrott ab. «Stimmt. Es lief bislang ganz gut. Leider verpasste ich in drei Rennen die Punkte – da wäre mehr möglich gewesen.» Zur Zeit liegt der Thuner im Zwischenklassement der Fahrerwertung auf Platz 6 – mit Luft nach oben. Die Saison zeigt es: Ein ewiges Auf und Ab – mit bislang acht verschiedenen Saisonsiegern, sovielen wie selten. Was zeigt: Es ist ein hartumkämpftes Championat. Und schon nach einem Rennwochenende kann die Situation bereits wieder anders aussehen. «Das ist meine Herausforderung. Hier sehe ich die Motivation. Wenn es mal perfekt läuft und alles zusammenpasst, ist vieles möglich», so der Hyundai-Pilot. Warum also nicht schon am kommenden Wochenende? Auf der wohl geschichtsträchtigsten Rennstrecke der Welt. Und nach Spa der zweiten grossen Powerpiste des Jahres…
 
 
 
 
 
Kris Richard mit prallvoller Agenda
Bevor Kris Richard nach Monza reiste, hatte er eine volle Agenda. Die letzten fünf Wochen seit Assen liessen kaum Pausen zu: Im Rahmen der Motorsportwochen war er in den Migros-Zentren Shoppyland, Panoramacenter und Gäupark in Schönbühl, Thun und Solothurn vor Ort – jeweils mit seinem TCR Europe-Hyundai-Rennboliden sowie einem Rennsimulator. Kris konnte sich da hunderten von Fans und einem breiten Publikum präsentieren – und gab dabei natürlich zahlreich Autogramme. Dazwischen standen zahlreiche Trainingseinheiten im Fitnesscenter auf dem Programm – sowie Radtouren den Berg hoch. Hinzu kamen Tests in Magny-Cours, im französischen Niemandsland unweit von Nevers – wo Kris Richard bereits für 2019 mögliche Optionen prüfte. Und am vergangenen Wochenende gab er nach zehn Jahren Unterbruch wieder mal im Rennkart volle Kanne – im neuenburgischen Lignières, beim Finale der Autobau Schweizer Kart Meisterschaft, bei welchem er sich auch mit dem Schweizer Moto2 Töff-Ass Dominique Aegerter in der hartumkämpften Schaltkart-Klasse (Königsklasse KZ2) heisse Duelle lieferte. Und ganz nebenbei schuftete Kris Richard auch noch: Bei Fastlog, seinem Sponsor – oder als Lastwagen-Chauffeur. LKWs «pilotiert» er ja gelegentlich auch noch. Mit all dem ist jetzt Schluss: Jetzt zählt nur noch Monza. Und hier will der Thuner am Wochenende hoch hinaus…
 
 
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TCR Europe: Race 11 und 12 im Autodromo Nazionale Monza (ITA)
 
 
Zeitplan
Freitag, 21. September 2018
Freies Training 1: 12.05 - 12.35 Uhr
Freies Training 2: 16.40 - 17.10 Uhr

Samstag, 22. September 2018
Qualifying:
11.45 - 12.20 Uhr
Race 1: 17.35 Uhr (Live-Stream auf Youtube)

Sonntag, 23. September 2018
Race 2:
12.10 Uhr (Live-Stream auf Youtube)

Live-Übertragungen
Alle Sessions (ausser Trainings) werden live auf den sozialen Kanälen der TCR Europa-Website und auf TCR-TV übertragen:
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Beste Grüsse, auf bald, Kris Richard
 
 
Kris Richard
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